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Frost/Nixon [Blu-ray]

Frost/Nixon [Blu-ray]

Andere Ansichten:
Regie: Ron Howard
Schauspieler: Michael Sheen, Frank Langella, Kevin Bacon, Sam Rockwell, Matthew McFadyen
Studio: Universal/DVD

Kaufen Neu: EUR 7,48
Stand 7.9.2010 13:35 UTC Einzelheiten



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Verkäufer: chrisdvdshop
Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 5 Rezensionen
Verkaufsrang: 243

Format: Widescreen
Sprachen: Deutsch (Unknown), Englisch (Unknown), Spanisch (Unknown), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Spanisch (Subtitled)
Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
Medium: Blu-ray
Seitenverhältnis: 16:9 - 2.35:1
Laufzeit: 122 Minuten
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6

EAN: 5050582707052
ASIN: B002DR49LY

Freigabe-Datum: 2008
Veröffentlichung: September 10, 2009
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

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Redaktionelle Rezensionen:

Packendes Drama über das legendäre Interview, das der britische Journalist David Frost 1977 mit Richard Nixon führte.

Nach seinem Rücktritt als Präsident der USA hüllte sich Richard M. Nixon drei Jahre in Schweigen. Im Sommer 1977 erklärte er sich schließlich bereit, dem britischen Starjournalisten David Frost ein Interview zu gewähren und Auskunft über seine Amtszeit und die Hintergründe des Watergate-Skandals zu gewähren. Nixon war sich gewiss, den als nicht zu schlagfertig bekannten Frost mühelos zu beherrschen. Doch als die Kameras laufen, überrascht ein blendend aufgelegter und bestens vorbereiteter Frost sein Gegenüber. Eine erbitterte Schlacht folgt, in dem die beiden Männer mehr Einblick in ihre Seele gestatten als zu erwarten war.


Bonusmaterial in High Definition:
  • Die Chroniken von Richard Nixon
  • Hinter den Kulissen
  • Making Of: Frost/Nixon
  • Ausschnitte des Original-Interviews
  • Die Nixon-Sammlung



Kundenrezensionen:
3 von 5 Sternen Brillante Dialoge sind anders...   Juli 12, 2010
Ralf Vogel (Rheinsteig)
Man hat während des ganzen langen Films nie den Eindruck, dass Frost hier ein brillantes Interview führt. Statt geistreichen Dialogen zu folgen wartet man auf den Show-Down, der letztlich nicht der Fragetechnik, sondern der inneren Zerrissenheit Nixons zu verdanken ist. Ermüdend.


4 von 5 Sternen Interessant verfilmte Watergate-Affäre   Januar 28, 2010
3mica3 (München)
Der Film ist gut verfilmt und hält sich ziemlich an den Wortlaut der Originalaufnahmen des Interviews mit (Ex-)Präsident Nixon in den 70er Jahren. Natürlich handelt es sich nur um einen Ausschnitt daraus. Für einen Europäer jüngeren Baujahrs einerseits eine interessante Geschichtsauffrischung, andererseits vielleicht auch nicht ganz so spannend.
Es fehlt einfach die aktuelle Brisanz des Themas (Abhörenaktionen bei Parteien und im Weißen Haus, etc.), bzw. sie kommt nicht ganz so rüber wenn man nur das Interview sieht.

Trotzdem 4 Sterne, weil gut gemacht und qualitativ in Ordnung.



4 von 5 Sternen Frost/Nixon (Blu-ray)   November 17, 2009
papa jay (Wien)
Unter der Regie von Ron Howard wurde 2008 ein interessantes Filmprojekt umgesetzt. Basierend auf einem Theaterstück und Drehbuch von Peter Morgan, wurde das legendäre Fernsehinterview von Talkmaster David Frost mit dem damals schon im Ruhestand befindlichen US Präsident Richard Nixon verfilmt. In den Hauptrollen glänzen Frank Langella und Michael Sheen. Der Film erzählt einiges über die Hintergründe dieses TV Interviews und widmet sich in der ersten Hälfte vor allem den Recherchen von Frosts Team. Die zweite Hälfte widmet sich dem Interview selbst. Schlußendlich kann ich nur sagen, daß ich nicht erwartet hätte, daß diese eigentlich sehr trockene Materie so spannend in Szene gesetzt werden kann. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut und verleihen diesem filmischen Zeitdokument Glaubwürdigkeit. Die Bildqualität ist grundsätzlich gut bis sehr gut, allerdings auch sehr wechselhaft. Oft werden Filter verwendet, um das Bild absichtlich älter aussehen zu lassen. Das ist notwendig, da immer wieder altes Archivmaterial mit den modernen Filmaufnahmen kombiniert werden. Der Ton ist in Ordnung, bietet aber kaum Highlights. Die Dialogverständlichkeit ist durchwegs sehr gut. Die Extras sind sehr interessant und informativ.

Film: 8/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10



5 von 5 Sternen Duell unter Scheinwerfern   Oktober 17, 2009
Marinus Ladegast (Baden-Württemberg)
6 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich

Inhalt:
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David Frost, ein britischer Fernseh-Talker der leichtgewichtigen Sorte, will eine mehrteilige TV-Gesprächsreihe mit dem früheren US-Präsidenten Richard Nixon drehen. Frosts Mitarbeiter sind von dem Plan ungefähr so begeistert, als hätte sich Britney Spears in den Kopf gesetzt, Adolf Hitler zu interviewen. Nixon und seine Berater nehmen das Angebot hingegen nur zu gerne an; zu verlockend scheint die Aussicht, dem Präsidenten, der vor etwa zwei Jahren quasi mit Fußtritten aus dem Amt gejagt worden war, vor der Weltöffentlichkeit und auf Kosten eines intellektuell unterlegenen Moderators verlorenes Ansehen zurückzugewinnen. Tatsächlich scheint es nach den ersten Interview-Runden so, als habe sich Frost in seiner Gewichtsklasse mächtig vertan. Doch als das Gespräch auf Watergate kommt, ergibt sich für den ernüchterten Sunnyboy die Gelegenheit zum "Lucky Punch" ...


Hintergrund:
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Regisseur Ron Howard war bislang eher im Mainstream-Kino der anpruchsvollen Mittelklasse beheimatet. Viele mögen ihn aus Filmen wie "In einem fernen Land", "Apollo 13", "A Beautiful Mind" oder "Das Comeback" kennen. In "Frost / Nixon" wagt er sich - meines Wissens zum ersten Mal - an die Verfilmung eines Theaterstücks heran, die im zweiten Teil fast schon Züge eines Kammerspiels annimmt. Das Resultat ist wirklich erstaunlich und macht den Film für alle empfehlenswert, die Interesse an Polit-Kino und natürlich an amerikanischer Geschichte haben.

Zumindest von einem deutsches Publikum verlangt der Film recht detaillierte Vorkenntnisse. Gerade jüngeren Zuschauern, die mit der amerikanischen Innenpolitik jener Zeit nicht so vertraut sind, ist es zu empfehlen, sich vorher ein paar Informationen zu besorgen. Anonsten wird es schwierig, wenn in schneller Abfolge Namen wie Halderman, Ehrlichman und Kissinger in die Runde geworfen werden oder über geschnittene und nicht vernichtete Tonbänder diskutiert wird. An einer Stelle kommt David Frost zum Beispiel auf Nixons Gebet mit Kissinger zu sprechen. Wenn man die Hintergründe nicht kennt, könnte man meinen, dass es sich um ein ganz normales Gebet gehandelt habe und kann dann natürlich auch nicht so richtig ermessen, wie raffiniert sich Nixon in diesem Moment im Interview aus der Affäre zieht.

Trotzdem bilden die historischen Informationen eher das Fundament der Handlung. Im Zentrum beschäftigt sich der Film mit der politischen Kraft des Fernsehbildes; es entsteht ein ausgesprochen interessanter und vielschichtiger Mix aus Fiktion und Realität. Immer wieder kommentieren die Charaktere in (ebenfalls fiktiven) Einblendungen in der Rückschau die damaligen Geschehnisse, wodurch eine quasi-dokumentarische Atmosphäre erzeugt wird.


Schauspieler:
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Einige Jahre vor Frank Langella hat bereits Anthony Hopkins in der Oliver-Stone-Verfilmung "Nixon" diesen Präsidenten dargestellt. Ein Vergleich zwischen den beiden gleichermaßen hochklassigen Interpretationen ist ausgesprchen interessant, da beide völlig unterschiedliche Seiten dieser rätselhaften Figur betonen. Antony Hopkins stellt Richard Nixon so dar, wie er der allgemeinen Wahrnehmung wahrscheinlich am ehesten entspricht: als verzweifelten, verklemmten Kleingauner, als einen fast paranoiden und vollständig uncoolen Außenseiter.
Ein solcher Charakter, so glänzend Hopkins ihn in "Nixon" spielt, wäre für Peter Morgans Theaterstück unpassend gewesen; Millionen von Nixon-Gegnern brachte ja gerade dies auf die Palme, dass dort der - wie man es zumindest damals sah - größte Verbrecher der US-Politik scheinbar ohne schlechtes Gewissen weiter unbehelligt vor sich hinlebte, nachdem er sich bauernschlau durch eine Begnadigung seines Nachfolgers vor der Strafverfolgung hatte drücken können. Um so größer war dann das Erstaunen, als es ausgerechnet einem dahergelaufenen englischen Luftikus namens David Frost gelang, Nixons Teflon-Fassade einzureißen und die nagenden Selbstzweifel und die moralische Leere freizulegen, die sich dahinter auftat.

Zwangsläufig ist bei Frank Langella anfangs von Skrupeln oder Unsicherheit nicht viel zu sehen. Wie ein amerikanischer Helmut Kohl scheint er vollständig in sich zu ruhen und zwar nicht mit der Welt, aber zumindest mit sich selbst im Reinen zu sein. In einer Szene kippt David Frost (alias Michael Sheen) fast aus seinen italienischen Latschen, als Nixon ihn drei Sekunden vor Beginn des Interviews beiläufig fragt, ob er denn gestern Abend noch Sex gehabt habe; dies scheint sich wohl wirklich zumindest so ähnlich ereignet zu haben, wobei alle darüber rätselten, was den Präsidenten zu so einer Frage trieb. Anthony Hopkins hätte diesen Dialog vermutlich als missglückten Witz oder verklemmten Versuch zur Kontaktaufnahme gespielt; Langella nutzt den Satz, um Nixon als ausgebufften Politprofi zu präsentieren, als (durchaus charmanten) "Tricky Dick", der sich präsidial und galant zu geben versteht und sich gleichzeitig nicht zurückhalten kann, selbst einem scheinbar unterlegenen Gegner noch fiese Tritte unter dem Tisch zu verpassen. Es ist wirklich sensationell, wie lebensecht und völlig stufenlos Langella der Übergang gelingt: zu Beginn der erfahrene Großmeister der Politik, der allen noch einmal zeigen will, wer der eigentliche Herr des Dschungels ist; am Schluss eine abgekämpfte und in sich zusammengefallene Gestalt, die vor unseren Augen im Zeitraffer gealtert zu sein scheint.

Martin Sheens Darstellung von David Frost vermag ich nicht zu beurteilen. Es ist in jedem Fall erstaunlich, dass eine Person, die ja heute noch selbst im Fernsehen tätig ist, zwar sympathisch, aber durchaus sehr kritisch als Strahlemann mit automatisiertem Knopfdruck-Lächeln gezeigt wird; ob dies dem echten David Frost gerecht wird, müssen diejenigen entscheiden, die die Person besser kennen.



5 von 5 Sternen Top Polit-Kino   Juni 30, 2009
Jan-W Hecker (Westfalen)
5 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich

Der Polit-Krimi nach wahren Begebenheiten überzeugt auf ganzer Linie. Großartige Schauspielleistungen und liebevolle Ausstattung tragen zu einem wirklich gelungenen Gesamteindruck bei. Für alle Fans von Filmen wie "13 Days", "Nixon" usw. eine absolute Empfehlung.
Die Bildqualität ist bei der ausstattungsgleichen UK-Version, die übrigens über die deutsche Tonspur verfügt und bereits seit Mai 09 erhältlich ist, sehr gut.


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