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Die schwarze Seele des Sommers: Commissario Montalbanos zehnter Fall. Roman: Commissario Montalbano blickt in den Abgrund. Roman

Die schwarze Seele des Sommers: Commissario Montalbanos zehnter Fall. Roman: Commissario Montalbano blickt in den Abgrund. Roman
Autor: Andrea Camilleri
Urheber: Andrea Camilleri, Moshe Kahn
Verleger: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)

Kaufen Neu: EUR 8,95
Stand 7.9.2010 14:08 UTC Einzelheiten



Neu (65) Gebraucht (12) ab EUR 4,98

Verkäufer: miri77
Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 27 Rezensionen
Verkaufsrang: 257

Medium: Taschenbuch
Ausgabe: 2
Seiten: 288
Versandgewicht: 0.7
Maße (innen): 7.2 x 5 x 1

ISBN: 3404164547
EAN: 9783404164547
ASIN: 3404164547

Publikation: Juli 30, 2010
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Auch erhältlich in:

  • Gebundene Ausgabe - Die schwarze Seele des Sommers: Commissario Montalbano blickt in den Abgrund. Roman

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Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 27



5 von 5 Sternen vielleicht der spannendste Montalbano Krimi   August 27, 2010
schneewittchen28
Nachdem ich alle Montalbano Romane gelesen habe, habe ich mich sehr auf den aktuellen Roman gefreut und ihn in zwei Tagen durchgelesen.
Die Geschichte ist sehr spannend. Montalbanos Freundin Livia will mit einem befreundeten Ehepaar Ferien in Vigata machen, Montalbano mietet für diese eine Villa nahe am Meer und findet dort die Leiche einer schönen jungen Frau. Er macht sich auf die Spur des Mörders, wobei die schöne Zwillingsschwester der Ermordeten ihm hilft und den Kopf verdreht...
Mit vielen altbekannten Figuren und einer bis auf die letzte Seite spannenden Handlung halte ich diesen Montalbano-Krimi für einer der besten. Wie man diesen Roman nicht gut finden kann, kann ich nicht nachvollziehen.



3 von 5 Sternen Ein wenig langweilig, viel zu schnelles Ende   August 19, 2010
JuliaH (Wien)
Nicht unbedingt empfehlenswert. Mein erster Montalbano, und er hielt leider nicht, was die Empfehlungen versprachen.
Die Geschichte zieht sich zum Teil sehr in die Länge, aufgepeppt durch Details, die völlig unwichtig für die Geschichte sind.
Und das Ende: in 3 Zeilen, fertig, erledigt. Enttäuschend, ein bisschen.



4 von 5 Sternen Würzige Lektüre   Juli 29, 2010
Kay Fischer (Berlin)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Zunächst hat mich das Cover gelockt. Ich konnte mich an dem Motiv gar nicht sattsehen, so schön sind die Farben - leider sind die Konturen unscharf, was mich sehr stört. Dann hat mich die erste Seite begeistert - so einen würzigen, direkten Stil hatte ich nicht erwartet. Genau diese beiden Dinge haben mich dazu veranlaßt, weiterzulesen (ich lese Kriminaromane eher selten und finde sie auf Dauer eher langweilig).
Aber nicht so hier. Dabei ist dieses Buch eigentlich überhaupt nicht spannend! Auf keiner Seite mußte ich den Atem anhalten, aber immer wieder über die bissigen, sarkastischen Dialoge schmunzeln (frei wiedergegeben: "Wenn Sie das Märchen nicht glauben, dann erzähle ich Ihnen das von Schneewittchen!"). Ich habe auch noch keinen Kommissar "erlebt", der so oft in Unterhosen Baden geht, wie dieser. So geht das Seite für Seite, bis etwa in der Mitte diese Würze etwas nachläßt. Aber die Geschichte nimmt wieder Fahrt auf, als sich der Kommissar in eine junge Frau verliebt und Dinge sagt und tut, die er eigentlich gar nicht möchte ... um so ernüchternder dann das Ende ... unerwartet ... melancholisch.
Es wären 5 Sterne geworden, wenn dieser "Kriminalroman" spannender gewesen wäre. Ansonsten: toll!



5 von 5 Sternen Hitze, Abgründe und Verbrechen auf sizilianisch   Juli 18, 2010
Littera
0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Mit "Die schwarze Seele des Sommers" (La vampa d'agosto) aus dem Jahre 2006 legt Andrea
Camilleri seinen mittlerweile zehnten Krimi um Commissario Montalbano vor.

Bereits auf den ersten hundert Seiten wird dem geneigten Krimileser aufgezeigt, wie schwarz dieser Sommer ist, in dem Salvo Montalbano eigentlich nur die Hitze überstehen und etwas Zeit mit seiner Dauerverlobten verbringen will.

Doch Livia hat andere Pläne und so muss er für deren beste Freundin nebst Familie ein Ferienhaus suchen, was zwar gelingt, doch eine Invasion von Küchenschaben, Mäusen und Spinnen, etwas, dass schon fast an die zehn biblischen Plagen erinnert, steigert sich furios bis hin zum Verschwinden des kleinen Sohnes der Familie und dem Auffinden einer Leiche in einer Koffertruhe.

Daraufhin reist die Familie ab und Montalbanos Verlobte gleich mit, während der Commissario allein gelassen, der Gluthitze ausgesetzt, mit dieser und seinem beginnenden Alter hadert und dabei noch herausfinden muss, wer die Tote umgebracht hat, denn Mord war es zweifellos und ein perfider und grausamer noch dazu.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Ermordete eine Zwillingsschwester hat, deren Aussehen und Verführungskünste direkt poetische Anwandlungen bei Montalbano hervorrufen.

Die Kriminalhandlung ist solide und durchaus spannend, obwohl geübte Krimileser sicherlich schnell den Täter ermitteln werden, doch die Wendung, mit der Camilleri am Ende des Buches aufwartet, kommt dann doch gänzlich unerwartet und verkörpert jenen Abgrund, welcher im Untertitel des Buches "Commissario Montalbano blickt in den Abgrund" angedeutet wird.

Doch viel wichtiger bei Camillieris Büchern ist die wundervolle, faszinierende Erzählweise, der bissige, auf den Punkt treffende Humor, die scharfe und pointierte Kritik an der Korruption, der Machtgier und den Verflechtungen von Politik, Baugewerbe und Alltagsleben mit der Mafia.

Gerade diese Gesellschaftskritik an den Verhältnissen in Italien und in Sizilien im Besonderen
machen diese Bücher so intensiv und bedeutsam. Doch auch die virtuos durchkomponierte Handlung und die manchmal an absurdes Theater erinnernden Dialoge und Unsinnigkeiten im sizilianischen Polizeialltag, wenn es z.B. darum geht, bedeutungslose Formulare auszufüllen, denen man eine Wichtigkeit nachsagt, die sie gar nicht haben, machen aus diesem Buch ein kostbares Stück wundervollster Unterhaltung.

Dazu kommen die altvertrauten und immer wieder begeisternden Nebenfiguren wie der urkomische Catarella, Fazio, Galluzzo, Mimi Augello, auch wenn der diesmal nur einen winzigen Cameo-Auftritt hat und natürlich auch die unverwüstliche Adelina, deren Kochkünste nicht nur Montalbano, sondern auch den Leser verzaubern.

Ingesamt ein wundervoller zehnter Band einer Reihe, die glücklicherweise keine Ermüdungserscheinungen zeigt und welche hoffentlich noch viele Fortsetzungen erleben darf, denn derart auf hohem literarischen Niveau unterhalten wird man bei Kriminalromanen leider viel zu selten. Andrea Camilleri vollbringt dieses Kunststück mit Leichtigkeit.

Er versetzt den Leser mitten hinein in dieses lebenspralle Sizilien, lässt die Hitze des Sommers aus den Seiten des Buches strömen und vermag es, dass man riecht, schmeckt und fühlt, was dort geschieht.

Bislang in der Reihe um Commissario Montalbano auf Deutsch erschienene Fälle:

01. Die Form des Wassers
02. Der Hund aus Terracotta
03. Der Dieb der süssen Dinge
04. Die Stimme der Violine
05. Das Spiel des Patriarchen
06. Der Kavalier der späten Stunde
07. Das kalte Lächeln des Meeres
08. Die Passion des stillen Rächers
09. Die dunkle Wahrheit des Mondes
10. Die schwarze Seele des Sommers
11. Die Flügel der Sphinx
12. Die Spur des Fuchses

Des Weiteren gibt es einige Kurzgeschichten-Sammlungen um Commissario Montalbano, bislang auf Deutsch erschienen sind:

- Das Paradies der kleinen Sünder
- Die Nacht des einsamen Träumers
- Die Rache des schönen Geschlechts
- Der falsche Liebreiz der Vergeltung

Fünf Sterne für einen besonderen, literarischen, begeisternden, herrlich komischen und zugleich sehr spannenden Kriminalroman von einem der führenden und bekanntesten Autoren Italiens. Bravissimo!



5 von 5 Sternen Typisch sizilianisch   Juli 3, 2010
Peter Hagedorn (Bocholt)
Wenn Andrea Camilieri zum Stift greift kommt immer ein lesenswertes Stück dabei heraus. Die schwarze Seele des Sommers ist sehr gute Unterhaltung und liest sich flüssig in einem Stück weg. Immer hat Camilieri ein Auge auf die Schwächen der Sizilianer. In diesem Buch spielt auch die Unsitte des Bauens ohne Genehmigung eine Rolle. Diese Unsitte ist für Sizilianer eine fest berechenbare Sache und sie brauchen nur darauf zu warten, bis der Staat Geld braucht, der dann gegen Gebühr (Bau-) Amnestien erteilt. - Und wann braucht der Staat mal kein Geld?

Rezensionen anzeigen 1-5 von 27


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